Intelligente Messsysteme (iMsys)

Ab 2017 kann grundsätzlich mit dem Einbau intelligenter Messsysteme (iMSys) begonnen werden bei

  • Verbrauchern ab 10.000 kWh Jahresstromverbrauch
  • Verbrauchern, die ein verringertes Netzentgelt für eine steuerbare Verbrauchseinrichtung (z.B. Wärmepumpe) vereinbart haben
  • Erzeugern (z.B. Haushalten mit einer PV-Anlage) zwischen 7 und 100 kW installierter Leistung

Grundlegende Voraussetzung für den Pflichteinbau intelligenter Messsysteme ist, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) die technische Möglichkeit der Ausstattung feststellt. Erst nach dieser Feststellung kann die flächendeckende Einführung (auch Roll-out genannt) der intelligenten Messsysteme starten und die jeweiligen Realisierungsfristen der Pflichteinbaufälle beginnen ab diesem Zeitpunkt zu laufen.

Die Feststellung wird das BSI auf seinen Internetseiten veröffentlichen, wenn mindestens drei voneinander unabhängige Unternehmen intelligente Messsysteme anbieten, die den Anforderungen des Messstellenbetriebsgesetzes (MSBG) genügen.

Verschiedene Netzbetreiber haben seit 2017 mit der Enseco Pilotprojekte realisiert, um Erfahrungen für den beginnenden Roll-Out von iMSys sammeln. zu können.

Damit die Netzbetreiber ihre Pflichteinbau Quote von 20% erfüllen können, ist die Enseco beauftragt worden für diese Netzbetreiber moderne Messeinrichtungen (mME) einzubauen.

Moderne Messeinrichtungen (mME) sind Basiszähler ohne Gateway d.h. Die Kommunikationsanbindung wird hier nicht benötigt. Die mME werden solange eingebaut bis das BSI den Startschuss für den Einbau von iMSys gibt.

Die Enseco wird 2018 bei verschieden Netzbetreibern bundesweit ca. 100.000 mMe einbauen.

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